E1 · Kernfeld-VorgabenDoppelte ERP-Aufträge und fehlende CRM-Rückmeldungen
Im Ausgangsstand sind fünf doppelte ERP-Aufträge in zwölf Monaten und elf fehlende CRM-Rückmeldungen in einem Jahr vorgegeben. Bei unklarem Ausgang wird teilweise manuell im ERP geprüft.
E2 · Herstellerfähigkeit und GrenzeEine externe Dokumentnummer ersetzt keine Duplikatsperre
Business Central prüft externalDocumentNumber nicht auf Eindeutigkeit. Salesforce und Microsoft stellen Bausteine für Identitäten, Erweiterungen und Wiederholungen bereit. Diese belegen die grundsätzliche Gestaltungsmöglichkeit; die gemeinsame Transaktionskontrolle entsteht erst im konkreten Entwurf.
E3 · Analytischer LösungsentwurfG4: Dieselbe Geschäftstransaktion bleibt über alle Versuche dieselbe
Aus Kernfelds vorgegebenen Vorfällen und den dokumentierten Herstellergrenzen leiten wir die Anforderung ab, den fachlichen Geschäftsvorgang und sein bereits erreichtes Ergebnis eindeutig zu verfolgen. Die folgende Kontrollarchitektur ist unser analytischer E3-Entwurf.
- Das CRM erzeugt einmal pro fachlich freigegebener Auftragsabsicht eine stabile
BusinessTransactionID. Eine neue Ereigniszustellung erhält keine neue Geschäftstransaktion. - Business Central führt ein dauerhaftes Transaktionsregister. Vor der Auftragserzeugung beansprucht es diese Kennung eindeutig und hält Bearbeitungsstand, Inhaltsfingerabdruck und die bekannte ERP-Auftrags-ID fest.
- Der erzeugte Auftrag trägt eine suchbare Transaktions- oder gleichwertige Korrelationsreferenz. Geht die Antwort verloren, lässt sich sein tatsächlicher Zustand wiederfinden.
- Wiederholte Anfragen lesen zuerst das Register und den Auftragszustand. Dieselbe Kennung mit abweichendem Inhalt geht in manuelle Klärung; sie erzeugt keinen zweiten Auftrag.
Das Register und sein eindeutiger Zugriff sind vorgeschlagene E3-Architektur. Die konkrete AL-Tabelle, Schlüssel, Sperr-/Transaktionsgrenzen und parallele Ausführung müssen spezifiziert und später geprüft werden.
E3 · Analytischer LösungsentwurfG5: Erst das Ergebnis klären, dann gezielt fortsetzen
Ein Timeout kann bedeuten, dass nur die Antwort verloren ging. Deshalb muss die Fortsetzung vom nachgewiesenen Zustand abhängen.
ERP-Antwort nach Auftragserzeugung verloren
Register und Auftrag über die Geschäftstransaktions-ID prüfen. Ist der Auftrag vorhanden, seine ID übernehmen und die Rückmeldung fortsetzen. Kann seine Abwesenheit nicht eindeutig festgestellt werden, bleibt der Vorgang in manueller Klärung.
ERP-Auftrag vorhanden, CRM-Rückmeldung fehlgeschlagen
Nur die Rückmeldung an das CRM wiederholen. Der ERP-Auftrag wird dabei nicht erneut erzeugt.
Ein Verarbeitungsschritt bereits bestätigt
Am letzten sicheren Checkpoint fortsetzen. Bestätigte Teile erhalten ihren Zustand und werden nicht neu erzeugt.
Unzulässige Daten oder dauerhafter technischer Fehler
Stoppen und gezielt korrigieren beziehungsweise eskalieren. Eine endlose technische Wiederholung löst diesen Fehler nicht.
E3 · Platzierung je OptionGleiche Kontrolle, unterschiedliche CRM-Komponenten
A · Salesforce
Ein persistenter CRM-Transaktionszustand und Apex führen Kennung, Fehlerklasse, Checkpoint und Rückmeldung. Die Business-Central-Erweiterung führt das gemeinsame ERP-Transaktionsregister.
SC-01 / SC-03 · analytischer EntwurfB · Dynamics
Dataverse hält den Transaktionszustand. Ein Plug-in beziehungsweise expliziter Koordinationsbaustein führt Prüfung und Fortsetzung; Business Central benötigt dasselbe ERP-Register. Die Standard-Synchronisation allein zählt nicht als Wiederanlaufnachweis.
SC-02 / SC-04 · analytischer Entwurf
Bewertung und GrenzeFür die Auswahl plausibel; vor Bindung konkretisieren und später testen
G4/G5 sind für beide Optionen auf der Auswahlstufe plausibel geschlossen. Ein vollständiger, fachlich bestätigter Daten-, Zustands- und Wiederanlaufvertrag bleibt vor Vertragsbindung offen (CM-01). Umsetzung (E4), repräsentative Fehler- und Paralleltests (E5) und die spätere Betriebsbeobachtung (E6) liegen noch nicht vor.